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Gute Arbeit verdient vor allem faire Bezahlung

Ganz oben auf der Prioritätenliste von Arbeitnehmern in Deutschland steht einer aktuellen Studie zufolge das leistungsgerechte Einkommen, für die meisten ein entscheidendes Kriterium sowohl zur Beurteilung fairer Arbeit als auch für die Attraktivität eines Arbeitgebers.

Vor dem Hintergrund eines sich stark entwickelnden deutschen Arbeitsmarktes, rekordverdächtig geringer Arbeitslosenzahlen und optimistischer Prognosen für das Wirtschaftswachstum fragte die bevölkerungsrepräsentative Orizon-Arbeitsmarktstudie 2017 über 2.000 Arbeitnehmer und Arbeitsuchende, was sie primär unter "fairer Arbeit" verstehen und worauf sie im Arbeitsleben besonderen Wert legen.

Zentrales Merkmale fairer Arbeit ist ein leistungsgerechtes Einkommen

Auf die Frage nach den "zentralen Merkmalen fairer Arbeit" antworteten rund 54 Prozent der Teilnehmer, dass für sie ein "leistungsgerechtes Einkommen" wesentlich sei, während knapp 40 Prozent ein "Einkommen, das zum Leben reicht" angaben. Ebenfalls relevante, aber nicht monetären Kriterien für ein faires Arbeitsverhältnis schlugen bei der Auswertung teils deutlich weniger zu Buche, so fanden 37,3 Prozent der Befragten eine "sichere Beschäftigung" wichtig, 33 Prozent "geregelte Arbeitszeiten" und lediglich 27,5 Prozent eine "wertschätzende Unternehmenskultur" bzw. ein "gutes Betriebsklima".

Attraktivität des Arbeitgebers auch von angemessener Bezahlung abhängig

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Ebenso wie der Fairness-Faktor entscheidet sich auch die Attraktivität eines Arbeitgebers in erster Linie an einer angemessenen Bezahlung, darin waren sich fast 75 Prozent der diesjährigen Teilnehmer einig.

Die jährliche Studie "Arbeitsmarkt - Perspektive der Arbeitnehmer" im Auftrag der Orizon GmbH erscheint in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal. 2.074 Arbeitnehmer und Arbeitsuchende aus ganz Deutschland haben dazu an einer Online-Befragung teilgenommen, die von einem unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen unter Gewährleistung der Repräsentativität durchgeführt wurde.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Dr. Frank Walpuski.

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